Liborius Wagner-Kreis

Das Glück der Gnade

“Die Gnade berührt die Herzen, wenn man es am wenigsten erwartet.” (Péguy)

Wenn jemandem das Glück eines solche Anfangs widerfährt, ist der Rest ganz einfach. Das christliche Leben besteht aus wenigen Dingen: Den Sünden, für die man um Vergebung bitten muss, und der Gnade, die man in den Gegebenheiten des täglichen Lebens erbitten muss - Freude, Kummer, Bitterkeit. Man muss nichts neues erfinden …was zählt ist das Staunen!

Das Christwerden ist wie ein unverhofft erhaltenes Geschenk - das Wirken der Gnade eines Anderen, das im Leben spürbar wird: eine neue Gnade. Erst später erschliesst sich dem Beschenkten, dass es sich um eine “alte”, weil ewige Gnade handelt. Plötzlich erkennt er das Wesen der Gnade in einer Begegung mit dem, der ihn erschaffen hat, in einer ersten - wahrhaft heiligen - Kommunion.

Nicht andere aufhetzen und geschäftig-künstlich “Ordnung” in unser Leben oder in das des Nächsten bringen, sondern vielmehr abwarten und darum bitten, daß sich das Wirken der Gnade in den freudigen, kummervollen, bitteren Episoden des Alltags ereignen möge und Trost und Demut schenkt.

Das ist es: einen Anderen zu bitten, daß ER wirkt und die Dinge verändert.
Und schon heute - jetzt - danken wir für die gewährte Gabe. Diese Bitte und diesen Dank vertrauen wir den ganz gewöhnlichen Mitteln an, die die Kirche von Alters her ihre Kinder lehrt: Wir bitten die Heiligen um Beistand, beten als armer Sünder zu Maria, erflehen das Tägliche im Gebet des Herrn und danken Ihm in der Eucharistie.

( aus “Was zählt ist das Staunen” - Edition 30giorni - Sonderausgabe ==> Internetlink ==> http://www.30giorni.it/sommario_supplemento_id_43_l5.htm )

(PH 2011-02-15)


Ohne Hausbesuche und Begegnung gibt es keine Seelsorge!

– (.PDF) http://tinyurl.com/3ahrwrr

Die Kirche ist nicht “billig” zu haben!

John Ruskin, ein englischer Sozialreformer, hat im ausgehenden 19. Jahrhundert folgendes festgestellt:

“Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.”

Diese Erkenntnis beziehen wir nicht nur auf ökonomische Verhältnisse sondern gerade auch
auf die Kirche! Die Mitgliedschaft in der Kirche ist nicht “billig” zu haben! Was aber ist der “Preis” …und für welche “Gegenleistung”?

Wer sich auf die Suche nach dem “Preis” und seiner “Gegenleistung” macht und dabei
beharrlich bleibt, wird mit Sicherheit eines Tages eine freudige Entdeckung machen!

Bei Ihrer persönlichen Suche wird Ihnen auch dieses Zitat hilfreich sein:

„Was den Gottesdienst betrifft, so muss klar werden,
dass Christentum nicht ewiger Kindergottesdienst ist,
sondern etwas für Erwachsene, nichts Harmloses,
sondern eine Sache auf Leben und Tod.
Die Menschen wollen da Gott, sie wollen dem Heiligen begegnen,
nicht bloß dem originellen Pfarrer.
Und die Menschen wollen beten!”

Manfred Lütz


(PH - 2011-01-27)

www.liborius-wagner-kreis.de


Schaue “…ganz und gar nach oben.”


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Vortrag von Geistl. Rat Walter Lang, sel. Anged.

“Das neutestamentliche Priestertum”
Die Dienstämter der Kirche: Der Priester




Du bist dort zuhause, wo du verstanden wirst!



Halleluja!



Nichts Schöneres kann es geben, als immerzu neu immer Wundervolleres zu entdecken, immer mehr staunend, durch die Ewigkeit zu gehen: Himmel

– Liborius Wagner-Kreis


tröpfchenweise

„Das sind alles Phänomene, die man nur mit Trauer beobachten kann. Dass es
sozusagen Berufskatholiken gibt, die von ihrer katholischen Konfession leben,
aber in denen die Quelle des Glaubens offenbar nur noch ganz leise, in
einzelnen Tropfen wirksam wird.”

Benedikt XVI. - “Licht der Welt” - Der Papst, die Kirche und die Zeichen der Zeit.
Ein Gespräch mit Peter Seewald, Verlag Herder ISBN 978-3-451-32537-3


Wäre das Opfer für alle heilswirksam zwingend, so hieße dies die Entscheidungsfreiheit der Person leugnen. Deshalb ist das Opfer “für die Vielen”: Pro Multis

– Liborius Wagner-Kreis

Maris Stella


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Ave maris stella


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